Lauftreff Neu-Isenburg e.V.
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1. Hugenotten Duathlon 04.11.2007

                                                                            
   

Eindrücke eines Ausdauerläufers vom 1. Neu-Isenburger Duathlon am Sonntag, den 4. Nov. 2007
Oder … wie Einer auszog, um diese Sportart kennenzulernen…

 

von Christian Andersch

Gemeinsam bewegen… das war das Motto der diesjährigen breiten Palette der zusätzlichen Sportangebote in Neu-Isenburg. Einer Aktion die von der Stadtverwaltung Fachbereich Sport zusammen mit vielen örtlichen Vereinen und kommerziellen Sportanbietern das ganze Jahr über lief. Leider im Grunde eigentlich mit viel zu wenig Beteiligung Isenburger Bürger im Verhältnis zum arbeitsmäßigen Aufwand. Vielleicht wirkt künftig etwas weniger mehr…

Im Rahmen dieses Jahresprogramms hatten sich die ehrenamtlichen Verantwortlichen vom Lauftreff und dem Rad-Team, die eigentlich mit Dauerveranstaltungen wie den wöchentlichen Lauf - und Walking - Treffs, dem Run-Up-Trimm-Trab-ins Grüne, Walking-Day, Aktion Runter vom Sofa, Rad-Touristik, Volksradfahren, usw. sehr aktiv sind, bereit erklärt, zusammen mit dem Sportamt den 1. Neu-Isenburger Duathlon ins Leben zu rufen.
Laufen und Radfahren, zumal in dieser Jahreszeit, das passt … dachte auch ich als Ausdauer-Läufer des hiesigen Lauftreffs.
Also nichts wie ab mit der modernen Anmeldung und Bezahlung übers Internet, zumal die Teilnehmerzahl beschränkt auf zunächst 200, dann wegen des großen Erfolges auf 250. Zum Meldeschluss am 30.10.07 war auch diese Zahl erreicht - d. h. ausgebucht!
Dann der Veranstaltungstag am So. den 4. Nov. 2007

Besser hätte das Wetter nicht mitspielen können, denn mit leicht bedecktem Himmel, angenehmen Temperaturen und vor Allem Trockenheit waren die Verhältnisse für die Teilnehmer fast ideal. 

 

Um 10.00 Uhr war Startzeit, doch schon ab ca. 8.00 Uhr herrschte im Sportpark reges Leben. Meist schon im funktionsgerechten Laufdress gekleidet, wurden Fahrräder in den Sportpark gefahren und geschoben, denen man schon von weitem die Wertigkeit, Schnelligkeit und vor allem Stabilität ansah.

Die war auch sinnvoll, denn bei diesem Cross-Duathlon sollten die Bikes fast ausschließlich auf 17 km Waldwegen und nicht auf glattem Asphalt bewegt werden. Die Experten waren meist schon auf Streckenbesichtigung. Die Damenwelt, die Älteren und klassischen Breitensportler waren klar in der Minderzahl. Ihre Trekking-Räder oder Mountain-Bikes wirkten in dieser Ansammlung teuerer Rennmaschinen fast schon exotisch.
Jungvolk und Fun-Sportart war offensichtlich angesagt. Trotzdem, nach dem Motto "Dabeisein ist Alles" kamen nicht wenige Neulinge und neugierige Ältere - so wie ich - im Stadion-Innenraum an. Nach reibungsloser Ausgabe der Startunterlagen und des Verpflegungsbeutels wurden Startnummern mit Zeitchip am Teilnehmer und sowie die Startnummern am Fahrrad befestigt. Danach die Räder in der Wechselzone an der Laufbahn parken und die Radfahr-Utensilien dazulegen. In lockerer Stimmung wurden zunächst nur wenig die vorhandenen Wärmezelte benutzt. Dafür war an der Kaffee u. Kuchen-Theke schon einigermaßen Betrieb. Um 9.00 Uhr noch eine kurze Besprechung und Einteilung der Lauf- und Rad-Streckenposten des Lauftreff und Radteams, bevor gegen 9.30 Uhr alle Sportler zur Pflichtbesprechung in den Start/Zielbereich gerufen wurden. Am Mikrofon mit Manfred Dietrich ein alter Bekannter, der frühere Hess. Landeslauftreffwart und Moderator vieler Run-Ups sowie Sport- und Spielfeste.
Zusammen mit beiden Chefs von Lauftreff und Rad-Team Burkhard Ammon und Uwe Schäg beschrieb er in lockerer Art nochmals den Ablauf des Mehrkampf-Wettbewerbes nämlich 4,5 Km Laufen, dann Wechsel aufs Rad 17 km, zum Abschluss nochmals 4,5 km Lauf. Das Alles sollte in einer Zeit von 1 - 2 Stunden geschafft sein. Bei fetziger Musik wurden dann Muskeln und  Sehnen  gelockert und warm gemacht, denn es ging auf die gemeinsame Startzeit 10.00 Uhr zu.

Dietrich begrüßte besonders den erst am letzten Sonntag mit Traumergebnis zum dritten Mal wiedergewählten Bürgermeister Oliver Quilling, der nach gemeinsamen Anzählen der letzten 10 Sekunden den Startschuss gab. Schon in der Laufrunde im Stadion entzerrte sich das Teilnehmerfeld, bevor es durch die Zeitnahme (Nettozeit) aus dem Stadion in den Wald ging. Bestens gekennzeichnet durch die Kalkstriche des Dienstleistungsbetriebes und angefeuert von den Streckenposten des Lauftreffs wurde die erste 4,5 km-Laufstrecke meist locker bewältigt. Nach dem Einlauf im Stadion hieß es Schutzhelm auf und mit dem Rad an der Hand durch die Zeitnahme laufen. Erst außerhalb des Stadions hieß es Aufsatteln für die 17 km- Radstrecke.
Dann ging aber bei den meisten die Post ab. Auf meist geraden und ebenen herbstlichen Waldwegen näherte man sich mit Speed der Unterführung in Buchschlag. Dort kamen die Spitzenleute des Feldes aus Richtung Gehspitz-Weiher schon mit hoher Geschwindigkeit zurück. Doch das dortige THW und die Radteam-Leute leiteten mit Absperrband vorbildlich die Radler so, dass es auf der kurzen  Gegenverkehrstrecke unter der Bahn zu keinen Kollisionen kam. An der Kläranlage Buchschlag vorbei ging es für mich erstmal geradeaus bis zur ehemaligen Mülldeponie.  

Dort hatten Wildschweine am Wegesrand gehaust und so kam man zum einzigen Streckenabschnitt an dem man ein wenig vorsichtiger fahren musste. Mit einigen Waldweghaken näherte man sich dem Gehspitzweiher. Dort waren im Gegenverkehr auf der Strecke die Zeppelinheimer unterwegs, die am Volkswandertag der TUS. Einheimische konnten mitten unter ihnen den früheren 1. Stadtrat Herbert Becker, jetzt FAG-Beauftragter u. Aufsichtsrat der Eintracht im Vorbeifahren grüßen. Das Tempo der Radler war durchweg hoch und zollte offensichtlich auch Tribut am Material, denn am Gehspitzweiher musste man drei der Teilnehmer beim Reifenwechsel bemitleiden. Für sie kam die Spitzenwertung nicht mehr in Frage. Langsam tat - besonders bei den Ungeübten wie mir - auch der Po weh. Aber im Gegensatz zum Laufen behielten die Meisten ihren runden Tritt und strebten am Waldfriedhof Buchschlag und der Unterführung vorbei, mit rasanter Fahrt unterstützt von  Jubelgruppen des DRK- u. den Streckenposten dem Isenburger Waldstadion zu.
Dort waren schon die Spitzenläufer unter Zuschauer- und Sprecher-Aufmunterung im Endkampf. Damit es keine Behinderung gab, mussten die Radler vor dem Stadion absitzen und die Meter bis zur Wechselzone neben dem Fahrrad laufen. Jetzt schlug besonders für die Neulinge und Ungeübten wie mir die Stunde der Wahrheit, denn der Bewegungsablauf Laufen fiel nach dem Radeln unendlich schwer. Wie auf Eiern ging ich die letzte Wettbewerbstrecke, den abschließenden 4,5 Km-Lauf an. An einen kontrollierten Bewegungsablauf war bei mir auf den ersten Metern nicht zu denken.

Hier also muss mein künftiges Training einsetzen!!! Meine besondere Hochachtung vor der Leistung aller Duath- und Triathleten, die diesen Wechsel auf diesen Bewegungsablauf nicht nur gut sondern auch schnell bewältigen. Mir jedenfalls verging total der sportliche Spaß, den ich eigentlich nur haben wollte. Da mich auch noch eine Erkältung quälte, nahm ich die Disziplin wörtlich und stieg nach Lauf und Radfahren auf der zweiten Laufstrecke aus.
Trotzdem möchte ich das Erlebte nicht missen, denn es ersetzt jede noch so blumige Beschreibung und hilft einem beim künftigen Training um bei einer Neuauflage besser vorbereitet zu sein. …Der stimmungsvolle Ausklang im Stadion mit beifallstarkem Zieleinlauf und glücklichen Gesichtern über die eigene Leistung und einer schönen Siegerehrung tat sein Übriges…
Ein abschließendes herzliches Dankeschön an die Veranstalter u. Helfer. Ob Lauftreff, Radteam, DRK, DLB, Sportamt, Sponsoren und alle Anderen die fleißig mithalfen, Organisation und Ablauf waren für eine Erstauflage grandios und machen Lust auf entsprechendes Training und eine Wiederholungsteilnahme.
   
Die Ergebnisse:  
- Ergebnissliste LAUF und URKUNDEN !  (169KB)
- Ergebnissliste mit Zwischenzeiten (Rangliste) HIER ! ( 1 MB)
- Ergebnissliste mit Zwischenzeiten (Klassenliste) HIER ! (1,2 MB)
 

 

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Lauftreff Neu-Isenburg e.V. | Letzte Aktualisierung: 19. Juni 2018